Freizeit-Empfehlungen

 


Die Burg Eggersberg – der Aussichtsfelsen

Aussichtsfelsen

Nur wenige Schritte vom „Neuen Schloss Eggersberg“ führt ein gut befestigter Weg auf einen der schönsten Aussichtsfelsen des unteren Altmühltals.

Dort, wo einst die stolze Burg Eggersberg stand, die einige berühmte, aber auch berüchtigte Geschlechter beherbergte, ist heute nur noch die Apsis der im 19 Jh. dem Verfall preisgegebenen ehemaligen Hl.-Kreuz-Kapelle zu sehen.

Zwei exzellente Altarbilder des 16./17.Jh., die diese Kapelle ausstatteten, sind ebenso im Hofmark-Museum Schloss Eggersberg zu bewundern, wie jene Monstranz, die einen verifizierten Partikel des Kreuzes Christi enthält und von Joseph Frhr. v. Bassus der Kapelle gestiftet worden war.

Vom Aussichtsfelsen blickt man nach links hinab in das alte Tal der Ur-Donau, die hier floss, bevor sie sich bei Weltenburg durch die Kalkfelsen brach.

Schon früh versuchte man, den Main mit der Donau zu verbinden. Die Fossa Carolina (auch Karlsgraben genannt) war eine Verbindung zwischen der Schwäbischen Rezat und der Altmühl und damit zwischen den großen Flusssystemen von Rhein/Main und Donau. Der Karlsgraben war damit Vorläufer des Ludwigskanals, den König Ludwig I. von Bayern vollendete sowie des heutigen RMD (Rhein-Main-Donau-Kanal). Alle Kanäle mussten und müssen die europäische Wasserscheide überwinden.

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Die gängigste Theorie geht davon aus, dass Karl der Große im Jahr 793 bei dem heutigen Ort Graben bei Treuchtlingen einen etwa 3 km langen Kanal ausheben ließ. Ziel der Unternehmung war die Nachschubversorgung für Karls Krieg gegen die Awaren, die 788 in Bayern eingefallen waren.

Der Kanal König Ludwigs I. ist noch vom Aussichtsfelsen unterhalb der Burg Eggersberg mit einer originalen Schleuse und einem restaurierten Schleusenhäuschen erkennbar.

Weiter hinten erkennt man linker Hand den Turm der alten Wehrkirche des Klosters von Altmühlmünster. Bereits in grauer Vorzeit war dieser Ort besiedelt. Die Altmühl und die große Kirche (Münster) prägten seinen Namen.

Wenn man über den Haupteingang der Kirche eine Schüssel entdeckt, so ist das noch ein Zeichen der Johanniter. Ihr Wappen zeigt eine Schüssel mit dem Haupt des Johannes. Johanniter- und Templerorden herrschten im Mittelalter über Altmühlmünster, später übernahmen die Malteser die Herrschaft. Wandern Sie doch einmal von Eggersberg nach Altmühlmünster und von dort hoch zum Rosskopf. Es wird Ihnen gefallen…

Ganz im Hintergrund sieht man vom Aussichtsfelsen der Eggersberger Burgruine den quer liegenden Hügel des Wolfsberges, unter dessen Krume sich noch ein keltisches Oppidum, eine keltische Stadt, verborgen hält.

Kehrt man den Blick nach rechts, kann man auf den gegenüberliegenden Höhen zwei moderne Windräder sehen. Sie stehen auf dem Grund des Jachenhausener Steinbruchs, der Fundort eines der wenigen Exemplare eines Ur-Vogels, des "Archaeopterix" war. Auch den kleinsten Dinosaurier der Welt, den blutrünstigen und in Gruppen jagenden "Compsognatus longipes" fand man hier. Die ersten von beiden angefertigten Modell sehen Sie im Hofmark-Museum auf Schloss Eggersberg

Unübersehbar ist der neue Kanal, eingefasst von erhaltenen Alt-Armen der ehemals durch dieses wunderschöne Tal mäanderisierenden Altmühl

….ein Blick, der sich lohnt!

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Rosenburg

Rosenburg

Falkenhof Rosenburg

http://www.falkenhofrosenburg.de

Nur wenige Kilometer von Schloss Eggersberg entfernt thront über der Stadt die Rosenburg (heute Bayerische Schlösser- und Seenverwaltung).

Die imposante Geschichte der Burggrafen von Riedenburg, die im Mittelalter berühmte Minnesänger waren, ist vorüber. Heute beherbergt die Rosenburg einen der schönsten bayerischen Landesfalkenhöfe. Wir empfehlen einen Besuch in jedem Fall.

 


Kristallmuseum zu Riedenburg


Kristallmuseumhttp://www.kristallmuseum-riedenburg.de

Kennen Sie die größte, bekannte Kristallstufe der Welt? Sie werden es nicht glauben, aber im unteren Altmühltal, im Kristallmuseum zu Riedenburg, kann sie bestaunt und bewundert werden. Und Vieles mehr zum interessanten Themenkreis der Kristalle und edlen Steine. Man muss es gesehen haben…

 


Kloster Plankstetten

Kloster Plankstettenhttp://www.kloster-plankstetten.de

Kennen Sie das Kloster Plankstetten? Bereits im Jahre 1129 gründetet Graf Ernst VI., mit Unterstützung seiner Brüder Gebhard II. von Eichstätt und Hartwig, der Eichstätter Hochstiftsvogt war, dieses Benediktinerkloster als bischöfliches Eigenkloster.

Nicht nur die geschichtlichen Hintergründe und der imposante Bau lohnen einen Besuch, auch der Klosterladen zieht mit seinem Duft hausgebackenen Bio-Brotes und den deftigen Würsten aus der hauseigenen Bio-Metzgerei die Besucher an.

 


Benediktinerabtei des Klosters Weltenburg

Bendediktinerabtei des Klosters Weltenburghttp://www.areion.org/weltenburg

Die Bendediktinerabtei des Klosters Weltenburg liegt genau in der anderen Richtung, direkt am Eingang des romantischen Donaudurchbruchs . Von den iroschottischen-kolumbanischen Wandermönchen Eustasius und Agilus von Luxeuil (Burgund) aus um das Jahr 600 gegründet, ist Kloster Weltenburg die älteste klösterliche Niederlassung Bayerns.

Die von den Gebrüdern Asam in den Jahren 1716-1739 unter dem damaligen Abt Maurus Bächl (1713-1743) erbaute und ausgestaltete Abteikirche zählt zu den Spitzenleistungen des europäischen Barocks.

Vergessen Sie nicht, das berühmte dunkle Bier zu kosten!

 


Befreiungshalle

Befreiungshallehttp://www.kelheim.de/poi/befreiungshalle_kelheim-1610

Auf dem Rückweg von Weltenburg ist ein Besuch der Befreiungshalle ein Muss. Von König Ludwig I. in Auftrag gegeben, wurde sie von Friedrich v. Gärtner begonnen und 1863 von Leo v. Klenze vollendet. Sie ist eine Gedenkstätte in Erinnerung an die siegreichen Schlachten in den Befreiungskriegen 1813-1815 gegen die Truppen Napoleons.

 


Golfclub in Neuburg a.d. Donau

Golfclubs in Neuburg a.d. Donau.http://www.wbgc.de

Für Freunde des Golfsports bietet sich ein Besuch des wittelsbacher Golfclubs in Neuburg a.d. Donau. 60 km sind es allerdings zu fahren, für die man etwa 45 min. bis 1 Std. einkalkulieren sollte. Dann erwartet den Golffreund allerdings ein „Club vom Feinsten!“

 


 

Hotel Schloss Eggersberg, Obereggersberg 18, D-93339 Obereggersberg b. Riedenburg
Telefon: +49 (0)9442 / 91 87-0 oder +49 (0)9442 / 91 87-11, Telefax: +49 (0)9442 / 91 87-87
info@schloss-eggersberg.de | IMPRESSUM

 

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